300 Jahre Sippe Raupp in Staffort Das Dorf Staffort wurde 1110 erstmals urkundlich erwähnt; im Koordinatensystem der Erde findet sich Staffort auf 8 Grad 30 Minuten 41 Sekunden östlicher Länge und 49 Grad 5 Minuten 31 Sekunden nördlicher Breite.
Staffort wurde 1975 Ortsteil der heutigen Stadt Stutensee, der Ortsteil liegt auf der Höhe 111 m über NN. Die über hundert Jahre alte Großherzogliche Flurkarte zeigt für die Stafforter Gemarkung eine maximale Höhendifferenz von 17 Badischen Fuß (5,10 Meter). Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Stutensee- Staffort Hans Georg Raup Sohn des Hans Michael Raup aus Blankenloch und Enkel des Hans Noa Raup aus Büchig kam durch Heirat mit Anna Susanna Greif am 20. November 1703 nach Staffort. Die Ehe währte bis zum Tod der Ehefrau 24 Jahre; dem Paar wurden 9 Kinder geboren. In zweiter Ehe heiratete er Anna Eva Baumgartner aus Spöck. Dieser Ehe wurden 7 Kinder geschenkt. Im Laufe des 18. Jahrhunderts ändert sich die Schreibweise des Familiennamens in den Stafforter Kirchenbüchern in Raupp. Das Wappen der Familie Dr. Manfred G. Raupp Lörrach wurde 1988 gestiftet und ist der Wappenrolle unter Nr. 30155 eingetragen. Dieses Wappen kann laut Wappenurkunde von allen direkten Nachfahren des Stifters geführt werden. Der Wappen-Schild dreigeteilt in schwarz & weiss steht für Raupp; der Dreiberg am Schildfuß für die Verbindung zur Familie auf der Heide; die drei silbernen Rosen repräsentieren die Töchter des Stifters, Katrin Susanne Cläre Raupp, Stefanie Ulrike Raupp und Meike Emelie Raupp. Die Helmzier symbolisiert mit heraldischem Pflugschar und integrierter Schriftenrolle den Stifter, seine landwirtschaftliche Herkunft und seine akademische Ausbildung; die unterlegte rote Rose steht für Dorothee auf der Heide. Das Heft "300 Jahre Sippe Raupp Staffort", kann von Sippenmitgliedern kostenfrei als PDF Datei (32 Seiten) angefordert werden. EM: dr.raupp(a)t-online.de
Der Name Raupp bzw. Raup wird in den etymologischen Wörterbüchern und Abhandlungen zur Namensforschung im Zusammenhang mit den Sippen Rupp, Ruopp, Ruep, Rüpmann, Ruppmann, Rudolph, Rutbrecht, Rubert and Ropes genannt und ist im gesamten deutschen Sprachraum vertreten.
Entsprechend einer Untersuchung des Stuttgarter Wappenarchivs hat der Name Raupp sehr unterschiedliche Ursprünge und Ableitungen. Diese haben sich im historischen Zeitablauf in den verschiedenen deutschsprachigen Regionen ergeben. Welchen konkreten Ursprung die Sippe Raupp in Staffort hat konnte bisher nicht geklärt werden; jedoch sollen hier die bisher bekannten Herkunftsmöglichkeiten genannt werden:
1. Den ältesten Raupp-Geschlechtern liegt das germanische „Hropis“ (Ruhm) bzw. das gotische „Hrobeigs“ (ruhmvoll) zugrunde. Bei Raupp handelt es sich demnach um eine Kürzung auf den Namen HROP.
2. Aus dem germanischen Mannesnamen Hrodebrecht wurde später Ruotbrecht und in lateinischer Sprachweise Ruoppert, Rubbert, Rupertus, Raupert, Ruprecht, Rudolf. Diese Vornamen wurden nach mehreren Generationen gleichen Rufnamens als Familienname mit der Kurzform Raup, Ruop, Rup angenommen.
3. Ein weiterer Namensursprung im Mittelalter geht auf die Berufsbezeichnung zurück. Sowohl Rübenbauern (Ruep) als auch Fischer (Rupp – alte bayrische Fischartbezeichnung) wurden Raup, Ruep und Rup genannt.
4. Die Namen Raup und Rup sollen früher in „niederdeutschen Gebieten“ für Leute mit ungepflegten Haarwuchs bzw. mit ruppigem Haar oder Benehmen verwendet worden sein.
5. Der Possenreiser und Taugenichts soll im fränkischen Raum während des Mittelalters Raup genannt geworden sein.
Was der Großvater schon wusste - eine Beschreibung der landwirtschaftlichen Entwicklung in Staffort Landkreis Karlsruhe - veröffentlicht zum 100. Geburtstag von Gustav W.Raupp (1905-1985). Die 60 Seiten umfassende Dokumentation zur Entwicklung der Betriebsstruktur, der Viehhaltung, der landwirtschaftlichen Anspannungsarten, des Anbaus von Ackerkulturen und historisches von A-Z, basiert auf dem landwirtschaftlichen Merkbuch von MGR aus dem Jahr 1959 und ist um 50 Bilder und aktuelle Vergleichsdaten erweitert. Interessenten können die Bezugsmöglichkeit erfragen oder die entsprechende PDF Datei anfordern. EM: dr.raupp(a)t-online.de
"Die Stafforter Geschlechter 1669-1975" Eine Auswertung der entsprechenden Kirchenbücher befindet sich seit dem 4. Februar 2005 im Bürgerbüro in Staffort. Die nachfolgenden Geschlechternamen die zum Teil noch heute im Stadtteil Stutensee-Staffort vorkommen finden sich im Ortsfamilienbuch Staffort, Herausgeber Stadt Stutensee, Verlag Gesowip Basel 2010, ISBN 978-3-906129-64-8
1. Die Entwicklung des Tabakanbaus in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung in der Gemeinde Staffort; Diplomarbeit, Hochschule Nürtingen 1962.
2. Erwachsenenbildung auf dem Lande, dargestellt am Beispiel von 10 Gemeinden in Baden Württemberg; Diplomarbeit Universität Hohenheim, 1968; Bestandsaufnahme zur Erwachsenenbildung. Eine empirisch-statistische Untersuchung von Johannes Schwerdtfeger und Hans-Jürgen Andräs unter Mit arbeit v. Ulrich Planck und Manfred Raupp. Villingen: Neckar-Verl. 1970.XIV. 202 S. (Bildung in neuer Sicht. Reihe A, Nr. 22.)
3. Raupp mit Böckenhoff, Kohler und Uhlmann: Short term forecasting of Livestock Numbers and Livestock Production in the Federal Republik of Germany, Denmark, the Netherlands and the United Kingdom Universität Hohenheim Stuttgart 1970
4. Probleme des Agrarmarktes in Deutschland; in der Landbaumann Ackerbauschule an der Universität Hohenheim, 1971
5. Absatzmarkt Landwirtschaft. in: 1.Dürkheimer Gespräch der Dr. Seibold Marketingagentur Bad Dürkheim 1973.
6. Möglichkeiten der Prognose der Schlachtschweineproduktion; Hohenheimer Dissertation 1973.
7. Die Entwicklung der Landwirtschaft im Alpenraum, Untersuchung auf der Basis von 200 Interviews viehhaltender Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland, der Schweiz und Österreich; Marketingagentur Dr. Seibold Bad Dürkheim, 1973. 8. Anforderungen an eine landwirtschaftliche Datenbank. Situationsanalyse für die Arbeitsgruppe “Ispflanz” der Universität München Weihenstephan, Stutensee - Staffort, 1976.
9. Überlegungen zur Lage der deutschen Landwirtschaft, ihrer Weiterentwicklung sowie Konsequenzen für die Tätigkeiten im Bereich Saatgut, Gentechnologie und Industrierohstoffe. Ciba Frankfurt, 1985.
10. Aktuelle chemische Problemlösungen für die Landwirtschaft (tschechisch). Stary Smokovec Tschechoslowakei 1986.
11. Westeuropäische Entwicklungen auf dem Sektor der Fungizide und Herbizide Symposium für Pflanzenschutzmittel (bulg.) Plovdiv, 1987.
12. Zur Ernährung der Menschheit im Jahr 2000. Vorlesungsmanuskript Agrarmarketing- Landw. Hochschule Prag 1989. 13. CIBA - GEIGY und die Entwicklung des weltweiten Pflanzenschutzmarktes (tschechisch). Symposium Stary Smokovec, 1990.
14. Neue Herbizide und Fungizide aus dem Haus CIBA - GEIGY (bulgarisch). Plovdiv 1990.
15. Marketing im landwirtschaftlichen Beschaffungsmarkt unter besonderer Berücksichtigung der Informationsgewinnung und deren Verarbeitung. Vorlesungsmanuskript Agrarmarketing-Tschechische Uni Prag-Suchdol; 1992.
16. Agrarforschung und Ethik im Wandel der Zeit, Vorlesungsmanuskript Agrarmarketing und Ethik; Tschechische Universität Prag - Suchdol; 1993. Corps Germania Hohenheim im WSC 1994.
17. Theorretical and Practical Aspects of the Elements of “Marketing Mix” Prag / Moskau / Basel, 1994.
18. Agrarmarketing in Osteuropa im Wandel der Zeit , Sommerakademie an der Universität Hohenheim 1995; Universität Prag - Suchdol; 1995. 19. Theoretical and practical aspects of Marketing for crop protection products. Vorlesungsmanuskript Agrarmarketing – Tschech. Universität Prag - Suchdol; 1996.
20. Managementbezogene und organisatorische Anforderungen der Exportstrategie, in: K. Macharzina / M-J. Österle (Herausgeber) Handbuch Internationales Management / Uni-Hohenheim ( Gabler 1997/2002). 21. Verkauf von Produkten und Meinungen; Vorlesungsmanuskript Agrarmarketing - Tschechische Universität Prag - Suchdol; 1998. 22. Since June 2000 GMO-Forum http://gmoforum.agrobiology.eu/
23. The Debate Concerning the Effects on Bioinformatics on Food Production; Sciencia Agriculturae Bohemica 32, Tsch. Universität Prague-Suchdol 2001
24. Führen, Überzeugen & Verkaufen; Basiswissen für Studium und Alltag. Verlag Frieling und Partner Berlin 2003
25. 300 Jahre Raupp in Staffort; & die Entwicklung der Lebenserwartung in Staffort; Lörrach und Stutensee-Staffort 2004
26. Was der Großvater schon wusste, Gedanken zur Entwicklung der Landwirtschaft in Staffort; Lörrach und Stutensee-Staffort 2005
27. Sippenbuch – Die Stafforter Geschlechter 1669-1975; Stutensee-Staffort und Lörrach 2005
27. ''4000 Jahre Stete Furt und 350 Jahre Kirchenbuchaufzeichnungen'', Stutensee-Staffort 2010
28. ''Ortsfamilienbuch Staffort'', Herausgeber Stadt Stutensee, Verlag Gesowip Basel 2010, ISBN 978-3-906129-64-8
29. BW Cooperative State University; an innovative system of higher education; Balkan Conference Edirne 2010
29. Lörrach Symposium; 5 Jahre Hochschul- und Kulturpartnerschaft Lörrach-Edirne, Lörrach 2011 ISBN: 978-3-942298-02-5
30. Enver Duran; Medizinprofessor und Rektor der Trakya Universität 2004-2012 , Lörrach 2012 ISBN: 978-3-9815406-0-4
31. Manfred G. Raupp & Mukadder S. Yucel: Der Schlüssel für Berufserfolg und Persönlichkeitsentwicklung ist die Sprachkompetenz, Lörrach 2012 ISBN 978-3-9815406-1-1